Beschreibung:
Für die hübsche Maklerin Anni O’Sullivan ist es eine ganz normale
Open-house-Besichtigung wie jede andere auch. Nie hätte sie sich träumen
lassen, dass sich dieser Tag zu ihrem schlimmsten Alptraum entwickeln
könnte. Der vermeintliche Interessent entführt sie und sperrt sie in
eine einsame Hütte in den Bergen, umgeben von Wald. Die Lage scheint
nicht nur auswegslos zu sein, es beginnt auch noch eine grausame Tortur
für die Frau…Persönliche Meinung:
“Still Missing” beginnt da, wo andere Bücher oft aufhören und erzählt die Geschichte einer Frau, die lang gefangengehalten wird und hinterher nicht nur mit ihren daraus resultierenden psychischen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Dabei hat es mich in keiner Sekunde gestört, von Anfang an zu wissen, dass sie überlebt. Man muß ja nicht seine Spannung daraus beziehen, dass jemand möglicherweise stirbt.
Geschickt finde ich den Aufbau, denn Anni erzählt ihrer Therapeutin von allem, was passiert ist und die Kapitel sind nach Therapiesitzungen geordnet.
Vollkommen unerwartet traf mich dann das Ende. Lange hat mich die Frage beschäftigt, wie man nur auf solche Ideen kommen kann, um seinen eigenen Arsch zu retten… Für mich ein wirklich gelungenes Buch!!

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